Tippst du noch oder schreibst du wieder (mehr)?

Schreiben als tägliche Achtsamkeitsübung

Im November geht es um Achtsames Selbstmanagement mit mindfulnessence. Da rundet das Schreiben als Achtsamkeitsübung das Thema wunderbar ab.

Wir wissen jetzt durch die Götter Chronos & Kairos, was der Unterschied zwischen Zeitmanagement und Achtsamem Selbstmanagement ist. Und wir haben uns auch mit dem Thema Gewohnheiten beschäftigt. Zum Abschluss dieses Monats schauen wir uns nun an, warum das Schreiben von Hand so wertvoll ist.

Back to the roots

Kennst du noch diese drei magischen Linien, die halfen, die gerade mühsam erlernten Buchstaben halbwegs passend auf Tafel oder Papier zu bringen?

Damals gab es noch Noten in „Schönschrift“. Ein wenig befremdlich, wenn man bedenkt, dass die Schrift Ausdruck der eigenen Persönlichkeit ist. Und wie will man Persönlichkeit benoten?

Als wir es dann halbwegs konnten, das mit dem Schreiben, machten wir interessante Erfahrungen:

  • Dieses Gefühl, ein neues Heft zu beginnen! Die ersten Seiten waren stets geprägt von dem Bemühen, nun aber „wirklich ganz ordentlich“ zu schreiben. Erfahrungsgemäß ließ das weiter hinten im Heft dann nach…
  • Die vielen kleinen Zettelchen, die man sich unter der Bank weitergab. Besonders aufregend, wenn drauf stand „Willst Du mit mir gehen?“
  • Die unzähligen Einkaufszettel, die man von der Mutter bekam oder später selber schrieb. Noch heute achte ich im Supermarkt gerne auf ältere Leute. Die haben meistens noch so einen Zettel in der Hand. Mit der typischen Schrift der älteren Generation, die Kindheitserinnerungen weckt, wenn es gelingt, einen Blick darauf zu erhaschen.
  • Zu guter Letzt der „Spickzettel“, dessen eigentlicher Effekt es war, die Aufregung vor der Klassenarbeit zu reduzieren.

Als Schüler war uns ein anderer sehr wichtiger Effekt des Spickzettels jedoch genauso unbewusst: Dadurch, dass wir Vokabeln oder Formeln so akribisch auf kleinstem Raum niederschrieben, festigte sich deren Inhalt automatisch.

Schreiben von Hand vertieft die Inhalte

In vielen Studien wird beschrieben, dass das, was wir von Hand schreiben, sich tiefer im Gedächtnis einprägt, als wenn wir es tippen.

Einen Termin, den wir handschriftlich in unseren Kalender schreiben, den haben wir unbewusst besser „auf dem Schirm“, als wenn wir ihn schnell in unser Handy tippen.

Wenn wir uns einen komplizierten Sachverhalt vergegenwärtigen wollen, dann greifen wir oft rasch zu einem Zettel und kritzeln darauf herum.

Please, Mr. Postman

Und wenn wir einen Brief von Hand schreiben, dann überlegen wir viel intensiver im Vorhinein, was wir schreiben, da es keine Löschtaste gibt.

Wann hast du zuletzt einen handgeschrieben Brief erhalten? Ich erinnere mich gut an meine Teenagerzeit, als ich einen Freund in einer anderen Stadt hatte. Jedesmal die Aufregung, wenn der Postbote kam! Die Enttäuschung, wenn kein Brief für mich dabei war. Doch dann die Freude, wenn irgendwann doch ein Umschlag mit der so bekannten Handschrift auf dem Dielentisch meiner Eltern lag!

(Das Lied der Carpenters „Please Mr. Postman“ war zu jener Zeit eines meiner Lieblingslieder).

Ich glaube, erst ca. 20 Jahre später habe ich diese Briefe dann weggeworfen. Whats app Nachrichten hätten allerdings keine 2 Jahre überdauert.

Wenn wir einen handgeschriebenen Brief verfassen, dann fühlen wir uns dem, was wir da schreiben, tiefer verbunden, als wenn wir mal eben schnell eine E-Mail tippen.

Wir sind authentischer, denn wir geben dem Brief durch unsere Handschrift eine persönliche Note.

Schreiben als Akt der Reflexion

Mit freundlicher Genehmigung von M. Büttner

Besser kann man es nicht ausdrücken wie hier Matthias Büttner, der Geschäftsführer der X47 GmbH!

Hält man dann einen seiner hochwertigen Leder-Kalender in Händen, so mischt sich zu der Freude am Schreiben auch wieder ein alter Bekannter unter die Sinne: Der Geruch nach Papier und Leder. Und damit die (unbewusste) Erinnerung an eine Zeit der Schulranzen und Schulhefte, in der es ganz selbstverständlich war, zu schreiben.

Das mag vielleicht mit ein Grund sein, warum ich mein X47 so liebe. Und warum bei immer mehr Menschen die Leidenschaft für hochwertige Terminplaner trotz Digitalisierung mehr und mehr voranschreitet.

Schreiben als Verpflichtung gegenüber sich selbst

Was früher Aufsätze, Rechenaufgaben und Stundenpläne waren, sind heute Monats-, Wochen- und Tagespläne. Und die schreiben sich nun mal reflektierter und nachhaltiger von Hand. Sie bleiben besser im Gedächtnis.

Von Hand geschriebene Planungen und Aufgaben verpflichten viel mehr zur Einhaltung. Und deswegen werden sie auch viel konsequenter umgesetzt!

Wenn du bei dieser Planung mit deiner eigenen Handschrift dazu noch die mindfulnessence-Einlagen von X17* oder X47* für deine Ziele und deine Achtsame Tagesplanung nutzt, dann bist du noch viel „näher dran, … an dir selbst.“

Du planst bereits handschriftlich – umso besser!

Wenn du dich jedoch bisher (noch) nicht dazu durchringen konntest, dann würde ich mich sehr freuen, zu erfahren, was es für Gründe sind, die dich davon abhalten?

Keine Sorge; du musst mir keinen Brief schreiben ;-)!

Der digitale Weg in Form einer E-Mail an mail@mindfulnessence.de freut mich genauso. Denn dies hilft mir, noch genauer auf die Fragen und Wünsche meiner Leser einzugehen und ihnen damit eine optimale Leistung anzubieten!

Just Do It!

So, und nun probiere Sie es aus: Schreibe noch heute einem lieben Menschen einfach mal ein kleines Zettelchen, dass du ihn magst. Viel Freude bei dieser kleinen täglichen Achtsamkeitsübung!