In sich selbst investieren

3 Erfolge, die sich ruck-zuck zeigen

„In sich selbst investieren“?!

  • Eine teure Weiterbildung?
  • Eine zusätzliche Ausbildung?
  • Ein Coaching?

Es gab Jahre, da wäre mir das niemals in den Sinn gekommen.

Das war die Zeit, als ich Hugur besaß, mein Islandpferd.

Hugur hatte alles: Von der XL-Krankenversicherung mit sämtlichen rund-um-sorglos – Zusatztarifen, über sauteurem Sattel und Zaumzeug bis hin zum professionellen Beritt-Training. Und alles natürlich in einem speziellen Islandpferde-Stall mit Vollpension.

Und ich? Die gesetzliche KV reichte, die alten Jeans taten es noch und Weiterbildung gab’s nur, wenn mein Arbeitgeber die finanzierte. Einzig unser Haus war und ist ganz o.k. – aber da wohne ich ja auch nicht alleine drin… .

Irgendwann verkaufte ich Hugur. Mein Interesse hatte sich still und leise geändert, und andere Dinge wollten mehr Raum. Plötzlich rückte ich mehr und mehr in meinen eigenen Mittelpunkt.

Ich habe sie aufgeschrieben, die Geschichte, wie es dazu kam, dass sich mein Leben änderte. Was jedoch dort fehlt, ist die Angst, die ich am Anfang hatte.

Diese Angst, das Geld, das ich früher ohne nachzudenken für mein Pferd ausgegeben habe, nun endlich mal in mich selbst zu investieren.

Dass ich es letztendlich tat, siehst du daran, dass es mindfulnessence heute gibt. Und es waren 3 Erfolge, die sich recht rasch einstellten und die es mir leicht machten zu erkennen, dass die Entscheidung genau richtig war:

 

in sich selbst investieren_Wert

 

In sich selbst investieren

Erfolg 1: Du erkennst deinen Wert

Sicher hast du dir schon einmal etwas sündhaft Teures gekauft, obwohl das jetzt nicht wirklich sooo nötig war.

Ich denke da z.B. an die Schlangen vor dem Apple Store, wenn das neueste iPhone auf den Markt „gehypt“ wird. Ich bin mir sicher, die Menschen, die da warten, die haben alle schon ein iPhone… .

O.k., ich geb’s zu, ich mag die Gadgets mit dem Apfel auch sehr. Letztens war mal wieder ein Update für iPhone, iPad und Apple Watch fällig. Letztere ist bei mir noch die Series 2 – und damit nicht mehr mit den neuesten Updates kompatibel.

Echt, ich habe kurz gezuckt, ob nun eine neue Watch fällig ist – aber die Alte läuft noch einwandfrei. Und vor allem habe ich im Business noch einiges vor.

Der feine Unterschied macht’s

Und das ist wichtiger! Die lange Einleitung gerade war keine Apple-Werbung, sondern der Unterschied zwischen „sich etwas Teures kaufen“ und „in sich selbst investieren“.

Wenn du dich entscheidest, Geld in die Hand zu nehmen für deinen Traum und deine Idee, um beides auf die nächste Stufe zu heben, dann bekommt deine Idee plötzlich einen Wert.

Und du weißt mit einem Mal, dass es sich nicht (mehr) um eine „Spielerei“ handelt. Du hast diese Idee, nun soll sie wachsen. Und du wächst mit ihr. Ihr beide entwickelt euch weiter. Stetig.

So tief ist der Spruch in den Köpfen „was nix kostet, ist auch nix!“ Manchmal blöd, doch hier trifft er genau: Du und deine Idee, ihr habt plötzlich einen Wert, weil du investiert hast – nicht einfach nur „viel Geld ausgegeben“.

 

in sich selbst investieren_Angst

In sich selbst investieren

Erfolg 2: Du besiegst deine Angst

Was war ich damals aufgeregt, als ich bei dem Provider meiner Webseite auf den Button „Jetzt kaufen“ klickte! Eine eigene Webseite – ICH?!

Da war jetzt Schluss mit lustig und „ich probier mal so rum…“. Jetzt lief der Vertrag – Monat für Monat. Und mit der Domain alleine war’s ja nicht getan; jetzt brauchte ich noch jemand, der mir die Webseite baut. Wieder Geld ausgeben.

Ich beruhigte mich: Zu der Zeit hatte ich noch mein Gehalt als Personalleiterin, da ging das ganz gut. Deshalb legte ich all die Anschaffungen, die am Anfang so anfallen, auch so gut ich konnte, in diese Zeit. Denn ich wusste, dass das irgendwann anders sein würde.

Als dieser Tag dann kam, war ich mit meinem jungen Business gerade an einem Punkt, an dem ich entscheiden musste:

  • Begrabe ich meine Idee, mit Achtsamem Selbstmanagement auch anderen Coaches & Beratern oder Menschen, die das gerne werden möchten, zu helfen, die PS auf die Straße zu kriegen?
  • Oder gehe ich nun „all in“ und hole mir die Hilfe, die ich in genau der Phase jetzt brauche?

Ich entschied mich für Option 2 und suchte mir eine Coach. Das war schon eine Hausnummer, als sie mir dann im Erstgespräch den Preis für das Coaching nannte. Gut vierstellig – das schüttelt man nicht mal so eben aus dem Ärmel.

Schau genau hin

Ganz wichtig an diesem Punkt ist jedoch: Wenn es wirklich nicht geht, dann wäre eine solche Investition der reine Wahnsinn. Was hast du davon, wenn dein Business vorangeht, du aber deine Miete nicht mehr zahlen kannst…?

Bei den meisten Menschen ist es allerdings nur ein „gewisser Schmerz“, plötzlich so viel Geld auszugeben. Geld, das eigentlich da wäre, wenn man ein wenig umplant: Vielleicht doch nicht das teure Handy, die schicken Klamotten oder der luxuriöse Flug in den Auslandsurlaub?

Wenn du das abwägst und merkst: „Eigentlich geht’s“, dann schwindet plötzlich die Angst. Denn auf einmal hast du – vielleicht zum ersten Mal – das Gefühl, als Unternehmer:In zu denken.

 

in sich selbst investieren_Rakete

In sich selbst investieren

Erfolg 3: Du setzt garantiert um

Ich hatte mir das teure Coaching zum Geburtstag geschenkt. Das war die Beruhigung, die mir zunächst über die ersten Stunden half, nachdem ich den Kauf perfekt gemacht hatte.

Ruck-Zuck kam die Freischaltung zu den ersten Inhalten, auf die ich mich mit Spannung stürzte. Puh, das war viel! Ob ich das jemals hinkriegen würde?

Und dann geschah das Paradoxe: Der teure Preis war der perfekte Antrieb, die Sache nun auch durchzuziehen! Jetzt hatte ich so viel Geld dafür ausgegeben, da sollte sich das auch lohnen. Da MUSSTE jetzt was bei rauskommen!

Der Begriff „Return on Investment“ kam damals in meinem Vokabular noch nicht aktiv vor, aber instinktiv handelte ich danach.

Machen wir mal schnell die Gegenprobe: Hast du auch schon mal so einen Minikurs für kleines Geld gekauft – und die Videos dazu immer noch nicht angeschaut? Ich schon, und nicht nur einen… .

Bei dem Coaching war das nun anders. Ich wollte alles so gut es geht absolvieren und vor allem UMSETZEN. Mein Glück war, dass ich mein Achtsames Selbstmanagement nun perfekt nutzen konnte. So setzte ich meine mindfulnessence-Tools ein, um mich dafür fit zu machen, mindfulnessence schon bald an andere weiterzugeben.

Ich brach die großen Anforderungen in solch kleine Schritte herunter, dass sie erstens zu mir passten und mich zweitens den „Berg“ in Etappen erklimmen ließen.

Die ersten Erfolge stellten sich ein: Es dauerte nicht lange, und das Coaching war bezahlt. Der Return on Investment zog nicht nur in mein Vokabular, sondern auch in mein Business ein.

 

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Investition in sich selbst

Mehr als nur „Geld“

Auch wenn du nicht gleich die großen Summen in die Hand nimmst, es gibt auch andere Wege, in sich selbst zu investieren:

  • du kannst im Selbststudium schon viel lernen
  • du kannst dich ganz bewusst mit Menschen zusammentun, die in deiner Situation sind
  • du kannst deine Entwicklung planen – Schritt für Schritt und Tag für Tag

Denn du kannst die „kleinen Schritte auf den Berg“ umsetzen, und beginnen, deinen Tag zu strukturieren und gleichzeitig ein wenig achtsamer werden. Jeden Tag ein kleiner Minischritt für deine Idee, für deinen Traum und für deine Gelassenheit.

Und damit das nicht im Alltag untergeht, kannst du deine üblichen Aufgaben und Termine gleich mit planen. Und wo? In meiner kostenlosen digitalen Vorlage der Achtsamen Tagesplanung – angereichert mit Tipps zum Ausfüllen.

Viel Freude damit! Und wenn du Fragen hast, melde dich gerne.